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Vom Anzeigenblatt zum Leitmedium an der Saar
Vor 250 Jahren geruhte "Seine Fürtsliche Durchlaucht", Wilhelm Heinrich zu Nassau-Saarbrücken, zu beschließen, ein "Allgemeines Wochenblatt zur Probe einführen (zu) lassen" und damit begann die spannende Geschichte einer Zeitung, die heute zu den ältesten bestehenden in Deutschland zählt. Angesichts der Entwicklungen eines unglaublich schnelllebigen Marktes eine überaus bemerkenswerte Tatsache.
Hans Bünte zeichnet in seinem Buch die Entwicklung vom kleinen Anzeigenblatt zur bedeutenden Regionalzeitung in einem der modernsten Medienhäuser Deutschlands nach. Damit präsentiert er spannend und unterhaltsam ein Stück Pressegeschichte. Gleichzeitig spiegelt er in der wechselvolen Geschichte der Zeitung auch die Landesgeschichte wieder.
Im Zuge der zeitgeschichtlichen Ereignisse kommt es mehrfach zu Namensänderungen, zu Veröffentlichungsverboten, wirtschaftlichen Krisen. Besitzverhältnisse ändern sich, ebenso Inhalte und Form. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz kann sich die Zeitung, die seit 1861 unter dem heutigen Namen "Saarbrücker Zeitung" erscheint, dauerhaft im Markt etablieren und ist heute, 250 Jahre nach ihrer Gründung, die einzige saarländische Tageszeitung.



