Gollenstein Verlag

Seit nun über fünfzehn Jahren steht unser Verlag für Kontinuität und Qualität. In Zusammenarbeit mit namhaften Autoren und jungen Buchdesignern sind in den vergangenen Jahren von Lesern und Kritik hochgelobte literarische Werke und anspruchsvolle Bildbände entstanden..

Alfred Gulden & Bettina van Haaren
Atem - Balladen und Zeichnungen

Der Dichter Alfred Gulden und die Künstlerin Bettina van Haaren nähern sich von unterschiedlichen Blickwinkeln einem Thema, dem „Atem“ und beleben damit die Tradition des „Künstlerbuches“ neu..
Alfred Döblin
Meine Adresse ist: Saargemünd – Spurensuche in einer Grenzregion

Ein Lesebuch mit Briefen und Texten Alfred Döblins, die sich auf seine Aufenthalte an Saar und Blies beziehen: Korrespondenz aus seiner Zeit als Militärarzt in Lothringen, der bislang weitgehend unveröffentlichte Schriftwechsel mit Anton Betzner, die Saarbrücker Europarede u.a.Ergänzt wird der Band durch zeitgenössische Abbildungen der Orte von Döblins Wirken.
Zusammengetragen und herausgegeben in der Reihe „Spuren“ von Ralph Schock, Literaturredakteur beim saarländischen Rundfunk.
Herta Müller
Heimat ist das, was gesprochen wird

„Landschaften der Heimatlosigkeit“ zeichne Herta Müller in ihrem Werk „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa“, so heißt es in der Begründung der Schwedischen Akademie zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur 2009.

Die Grundthemen ihres Werkes, die Auseinandersetzung mit einem diktatorischen Regime als moralische und ästhetische Herausforderung und die Bedeutung der Sprache, durchziehen auch die Rede Herta Müllers an die saarländischen Abiturienten des Jahrgangs 2001. So bietet dieser Band eine gute Gelegenheit, die Nobelpreisträgerin und ihr Werk kennenzulernen.
Wandern & Genießen im Saarland

Das Highlight für alle Liebhaber der Genussregion Saarland
Thomas Reinhardt stellt insgesamt 40 Wanderungen, darunter alle Premiumwanderwege und Tafeltouren der Region in seinem Führer vor. Auf 312 Seiten, illustriert von über 400 Farbfotos und ausgestattet mit umfangreichem Informationsmaterial zu Geschichte und Kultur, zeigt er die Schönheiten von Landschaft und Natur und lädt ein, diese selbst zu entdecken.
Cäcilia Seiwert: Den Vögeln der Himmel

„Unsere Tage waren durchtränkt vom Gefühl der Freiheit, nirgendwo sonst schien mir die Welt so weit, so hoch, so vollkommen wie hier, in diesem alten Schulhaus...“


In ihren poetischen Geschichten aus Saarfels und Umgebung hält Cäcilia Seiwert Erinnerungen an eine glückliche Kindheit in den 1960er Jahren fest.
Lothar Schöne: Schönes Wörterbuch

Ein vergnügliches Nachschlagewerk voller Aphorismen und Bonmots mit kongenialen Zeichnungen von Walter Hanel
Walter Wolter "Der Fremde aus dem Wald"

Rätsel um eine unbekannte dunkelhäutige Leiche im Hochwald, Recherchen in Sachen Schutzgelderpressung, Begegnungen mit einem Undercover-Agenten und Freefightern aus der Käfigkampf-Szene – da ist ein ganzer Kerl gefordert.
Ein neuer spannender Fall von Privatermittler Bruno Schmidt – und sein letzter...
„Glauben Sie vor allem das, was Ihnen in diesem Buch absolut unfassbar vorkommt.“

Der satirische Roman spiegelt - in verschlüsselter Form – Erfahrungen wider, die der Autor als Kulturdezernent der Stadt Saarbrücken gemacht hat. Doch die politischen Netzwerke, die Intrigen und Machtkämpfe, die Strukturen einer kommunalen Verwaltung, mit denen die Hauptfigur „Martin Jungkind“ zu kämpfen hat, finden sich nicht nur in „Blaustätten“...
Christoph Hein: Über die Schädlichkeit des Tabaks

Anders als der Titel dieser Rede an die Abiturienten des Jahrgangs 2009 vermuten lässt, spricht Christoph Hein keineswegs über die Gefahren des Nikotins. Er erweist sich in seiner hintersinnig-abschweifenden, gleichwohl eminent politischen Rede als ein Mahner und Warner angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Lage, aber den Zeigefinger hebt er nicht; oder doch nur, um zuallererst auf sich selbst zu deuten. Und auf seine Generation.

„Wir haben versagt. Machen Sie es besser als wir, bitte.“
Hartmann Jenal "Meine Füchse"

Hartmann Jenal stellt in seinem Bildband auf über 100 Farbfotos den heimischen Rotfuchs, aber auch Steppen-, Wüsten- und Polarfuchs vor. Die beeindruckenden Fotos vermitteln einen überaus lebendigen Eindruck eines Tieres, dem viele mit Vorurteilen begegnen. Der Autor, ein engagierter Kämpfer für die Rechte der Tiere, räumt mit mancher Fehleinschätzung auf und zeigt den Fuchs in einem neuen Licht.
Roland Stigulinszky: Tagebuchten

Mit spitzer Zunge und spitzer Feder
Mal ernst, mal heiter, durchaus hintersinnig und doppeldeutig beweist STIG wieder einmal sein Allround-Talent: Chronologisch wie in einem Tagebuch präsentiert Roland Stigulinszky zu ganz unterschiedlichen Themen Gedichte, Haikus und Aphorismen aus den vergangenen beiden Jahren, kommentiert durch Satiren und die Sprechblasen „Bertolt Bläsers“.
Nikolaus Schneider: Was erwartet die Kirche von der Gesellschaft? Was erwartet die Gesellschaft von der Kirche?

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland nimmt in diesem Buch Stellung zu Fragen des Verhältnisses von Kirche und Gesellschaft und liefert einen bedeutsamen Diskussionsbeitrag zur Bestimmung der Rolle der Kirche in Staat und Gesellschaft.
Ulrike und Manfred Jacobs:
Der lange Schatten eines Sommers

Eine geheimnisvolle Verfügung der österreichischen Kaiserin Sissi führt die junge, französische Tierärztin Elisabeth Doutreleau in der Normandie mit dem Wiener Juristen Joseph Kaiser zusammen. Was in Beauport als sommerliche Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich unversehens zu einer abenteuerlichen Affäre aus Intrigen und Täuschungen, die schließlich sogar den österreichischen Staat erschüttert. Und so liegt auf einmal nicht nur Joseph Kaisers Schicksal in Elisabeths Händen...
Stefan Hüfner: Die Frauen des Physikers

„Ein Mensch ist unendlich viel komplizierter als das schwierigste Problem der Physik. An ihm müssen wir scheitern.“

Friedrich Iwanow ist Professor, berühmt, hochgeehrt. Doch immer noch treibt ihn die Sucht des Wissenschaftlers nach neuen Entdeckungen und Erkenntnissen. Seine Hingabe an die Wissenschaft lässt nur wenig Raum für anderes, die menschlichen Beziehungen haben über die Jahre darunter gelitten. Seine Frau verlässt ihn und wendet sich einem weltmännischen Kollegen zu. Zurück bleibt ein tief verletzter Mann, der sich noch exzessiver seinen Forschungen widmet. Während seiner Experimente denkt über den Sinn des Lebens und der Wissenschaft nach. Doch dann begegnet er einer schönen jungen Frau, Julia, und nichts ist mehr wie es war...
Alfred Gulden

Anlässlich von Alfred Guldens 65.Geburtstag sind nun alle Mundartgedichte in einem Sammelband erschienen, ergänzt durch das bisher unveröffentlichte Langgedicht „Schinnen“ und gegliedert durch Schwarzweissfotos des Autors, die den Blick „hinter den Bahndamm“ lenken.

Als die Stadt ihre schwarzen Augen verlor – Ein Junge erlebt die ersten Nachkriegsjahre

Von Edmund Hoff

Erinnerungen und Bilder aus den ersten Nachkriegsjahren in Merzig und Umgebung
Aus dem Blickwinkel eines Heranwachsenden lässt Edmund Hoff die Zeit des Wiederaufbaus mit all ihren Herausforderungen lebendig werden und zeigt den Mut und die Phantasie der Menschen, die das Leben in schwierigen Zeiten neu anpacken.
Nicolas Sarkozy und die Beschleunigung der Politik

"Speedy Sarko" oder „Monsieur Bling-Bling“ ? Wer ist der neue Mann im Élysée-Palast?

Von Deutschland aus blickt man mit Verwunderung und einer gewissen Skepsis ins Nachbarland, wo mit Nicolas Sarkozy ein Präsident gewählt wurde, der die "Grande Nation" zu neuem Glanz führen und das gesamte Land einer radikalen Erneuerungskur unterziehen will. Seine Energie und sein Tempo setzen dabei Gegner und Anhänger gleichermaßen in Erstaunen.
Jean-Paul Picaper bietet als ausgewiesener Kenner der deutschen und französischen Politik dem deutschen Leser detaillierte Einblicke in die politische und soziale Landschaft des Nachbarn und scheut auch deutliche eigene Urteile nicht.

Gaetano Cassisi:
Ich Italiener. Morgen andere Baustelle

Der authentische Erfahrungsbericht eines Migranten der ersten Generation beschreibt bewegend das Schicksal des 15jährigen Tano, der als Gastarbeiter nach Deutschland kommt und dort trotz vieler Schwierigkeiten seinen eigenen Weg findet.
Endlich wieder in deutscher Übersetzung: Scotts großer Schottland-Roman

Mit den Illustrationen von Brown, Godefroy, Durand, Eriz, Gilbert, Montader Riou und Vidal der französischen Luxus-Ausgabe von Firmin-Didot (1886)
Ungekürzte Ausgabe mit allen Ergänzungen Walter Scotts
Edith Braun, Evelyn Treib
Keine Fisimatenten

Französische Wörter in saarländischen Mundarten

Wir werden aufgefordert, keine „Fisimatenten“ zu machen, gehen mit dem „Scheesewäänsche“ spazieren und haben die „Flemm“. Vor mehr als hundert Jahren nisteten sich solche und andere Wörter französischen Ursprungs als Fremdlinge in unsere saarländischen Mundarten ein und sie wurden hier heimisch. Der Herkunft dieser französichen „Einwanderer“ ist die Grande Dame der saarländischen Mundart, Edith Braun, zusammen mit ihrer Tochter Evelyn Treib nachgegangen.
Dieter Gräbner
Pascal – Anatomie eines ungeklärten Falles

Dokumentation

Was geschah mit Pascal? Wurde er missbraucht und ermordet von der „Tosa-Gemeinschaft“ und der Wirtin Christa W.? Welche Rolle spielte Andrea M., die leibliche Mutter des kleinen Kevin1? Der Kripo wird vorgeworfen, sie habe in alkoholabhängige, geistig minderbegabte Beschuldigte Geständnisse hineingefragt, die später widerrufen wurden. Warum entschied das Gericht nach drei Jahren Verfahrensdauer auf Freispruch, obwohl „die Geständnisse so komplex und unbeschreiblich sind“, dass sie „nicht der Fantasie entsprungen“ sein können?
nang Jürgen Remm
Nang oder Hamayuns Weg

Hochaktuell und brisant:

Ein Tötungsauftrag im Namen der Ehre führt den jungen Afghanen und ehemaligen Taliban Hamayun von Kandahar über Pakistan, den Iran und die Türkei bis nach Deutschland. Geschickt von seinem Vater und der Versammlung der Clanältesten soll er seine dort lebende Schwester aufspüren und erschießen. Die Volksmodjaheddin, der CIA, der iranische und der türkische Geheimdienst sind ihm auf den Fersen. Sein gehetzter Weg in den Westen ist dabei auch ein innerer Weg in der Auseinandersetzung mit seinem Gewissen.